• Kaiteriteri
  • Am Paradiesstrand

    Am 22. Januar, es war schon später Nachmittag, kam ich in Kaiteriteri an der Ostküste der Südinsel südlich vom Abel Tasman National Park an, und war direkt gefesselt vom Strand. Er ist nicht besonders groß, vielleicht 200m lang, dafür ist der Sand unfassbar golden und weich. Man blickt hinaus auf ein paar vorgelagerte Felsen, im Hintergrund die Schemen der Gebirgskette nördöstlich von Nelson und den endlosen Ozean. Die untergehende Sonne vollendete das magische Fleckchen Erde. Viel kann zum Paradies nicht mehr fehlen!

  • Westport

    Westport ist eine für neuseeländische Verhältnisse mittelgroße Stadt direkt an der rauen Westküste der Südinsel.
    Westport wird von vielen Backpackern ausgelassen, weil es nicht wirklich viel zu bieten hat. Immerhin kann man dort gut surfen, und die Innenstadt ist verglichen mit anderen Städten hier recht hübsch.

  • Der Heaphy-Track

    Der Heaphy Track ist ein 81 Kilometer langer Wanderweg quer durch den Kahurangi National Park ganz im Nordwesten der Südinsel. Er beginnt in der Nähe von Collingwood in der Golden Bay und endet in Kohaihai bei Karamea an der Westküste. Ich hatte mir vorgenommen, die Strecke in vier Tagen zu laufen, also durchschnittlich 20 Kilometer am Tag. Der Heaphy Track ist einer von Neuseelands Great Walks, Wanderungen die als eine der schönsten Neuseelands eingestuft wurden und daher recht beliebt sind und vorgebucht werden müssen.

  • Takaka
  • Im Norden vom Süden

    Nach dem Queen Charlotte Track schlief ich noch eine Nacht in Picton, eine Nacht in Blenheim und zwei Nächte in Nelson. Blenheim ist wirklich nichts Besonderes. Nelson, die größte Stadt im Norden der Südinsel, hat sich mir sehr regnerisch präsentiert. Nichtsdestotrotz habe ich durch die Stadt erkundet, indem ich ohne Ziel durch die Straßen gelaufen bin - immer noch der beste Weg, um eine Stadt kennenzulernen. Wie viele Städte in Neuseeland ist Nelson eine Planstadt mit schnurgeraden Straßen, die Orientierung ist daher sehr leicht. Oberhalb der Stadt gibt es ein paar schöne Walkways, einer führt zum Centre of New Zealand, dem geografischen Mittelpunkt beider Inseln.

  • Der Queen Charlotte Track

    Der Queen-Charlotte-Track ist eine 71km (inklusive der Wege zu den Aussichtspunkten 75km) lange Wanderung in der Nähe von Picton im Norden der Südinsel. Der Startpunkt ist an der Ship Cove fast am Ende des Queen Charlotte Sounds, und ist nur per Schiff erreichbar. Am 7. Januar fuhr ich morgens also mit dem Wassertaxi von Picton dorthin.

  • Picton
  • Das Tor zur Südinsel

    Meine Fähre auf die Südinsel fuhr um 8:30 Uhr. Klingt erstmal nach nicht allzu früh, da Check-In aber bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt ist und ich auch noch eine Dreiviertelstunde bis zum Parkplatz meines Autos laufen musste, war es trotzdem noch dunkel als ich aufstehen musste.

  • Wellington
  • In der Hauptstadt

    Am 2. Januar fuhr ich von Rotorua einmal quer über die halbe Nordinsel bis Porirua, kurz vor Wellington. Dort übernachtete ich an einem Campingplatz, um am nächsten Morgen direkt nach Wellington zu fahren.

  • Silvester
  • Feuerwerk am See

    Da Dan, mein Host aus Rotorua, mich gefragt hat was ich in der Zeit bis zu meiner Fähre in Wellington vorhabe und ich noch keine Pläne hatte, fuhr ich nach den Weihnachtstagen wieder einmal nach Rotorua.

  • Weihnachten
  • Glühwein unter Palmen

    Am 21. Dezember brach ich von Woodville in Richtung Hamilton auf. Zwischendurch wollte ich mir noch die Städte Hastings und Napier an der Ostküste anschauen. So fuhr ich am ersten Tag nur etwa 150km bis Hastings. Hastings ist mit etwas über 60.000 Einwohnern für neuseeländische Verhältnisse recht groß, hat aber so ziemlich gar nichts zu bieten. Es gibt eine Fußgängerzone, die weihnachtlich geschmückt war, das war aber auch schon das größte Highlight. Daher machte ich mich recht bald in Richtung eines Campingplatrzes auf, den ich als mein Übernachtungsziel auserkoren hatte. Er liegt östlich von Hastings direkt am Meer. Den Nachmittag verbrachte ich dann entspannt am Strand, lief ein bisschen im Sand der Küste entlang und las in den Sonnenuntergang hinein.

  • Lavender Farm

    In der Zeit vor Weihnachten zeigte sich wieder einmal, dass Pläne dazu verurteilt sind, sich ständig zu ändern. Der Tag nach der Besteigung des Taranakis war komplett verregnet, also beschlossen Alfred und ich, in der Bibliothek von New Plymouth Unterschlupf zu suchen. Nach ein paar Stunden eröffnete er mir, dass er nachgedacht hat, und erkannt hat, dass Reisen doch nichts für ihn ist. Er werde zurück nach Auckland oder Wellington gehen, und sich einen festen Job für seine restliche Zeit in Neuseeland suchen. 

  • Berge und Mee(h)r

    Am Samstag, dem 3. Dezember verließ ich die Heywood-Farm mit ihren Hühnern. Der erste Stopp on the road nach über einem Monat HelpX war Kawhia, ein kleines Fischerdorf an der Westküste mit einem wunderschönen Strand. Bevor es für Alfred und mich in den Süden geht, war ein vorerst letztes Mal auch Ilaria mit dabei. Bei Sonnenschein verbrachten wir einen sehr entspannten Tag am Strand und im inzwischen merklich wärmeren Tasmanischen Meer. 

  • Heywood Farm
  • Ab ins Bauernleben

    Mein nächster Stopp nach Rotorua war Otorohanga. Auch hier war ich bei einer HelpX-Familie, es war allerdings ganz anders als bei Dan und Jennie. Steff und Duncan wohnen auf der Heywood Farm in einem versteckten Häuschen mitten in der Provinz. Zur Familie gehören noch Jake (20), Benny (13) und Hannah (11).